YouTube: Werbeeinnahmen ab 10.000 Views

YouTube Creator


Endlich unternimmt Google etwas auf YouTube gegen die Video-Diebe bzw. den Identitätsdiebstahl:

Seit dem 6. April 2017 darf auf YouTube nur Geld für Werbung verdienen, wenn der YouTube-Kanal mindestens 10.000 Views hat:

Ab heute schalten wir keine Werbeanzeigen auf Videos des YouTube-Partnerprogramms mehr, wenn der entsprechende Kanal nicht mindestens 10.000 Aufrufe erzielt hat. Anhand dieses neuen Schwellenwerts können wir die Identität und Gültigkeit eines Kanals besser überprüfen und feststellen, ob die Community-Richtlinien sowie unsere Werberichtlinien befolgt werden, bevor die ersten Einnahmen eingehen. Indem wir den Schwellenwert auf 10.000 Aufrufe begrenzen, stellen wir sicher, dass die Auswirkungen auf aufstrebende YouTuber so gering wie möglich sind. Selbstverständlich sind sämtliche Einnahmen, die Kanäle mit weniger als 10.000 Aufrufen bis heute erzielt haben, hiervon nicht betroffen.

Leider gilt das nicht rückwirkend sagt der Sprecher Ariel Bardin, VP of Product Management (Link zum Beitrag auf YouTube-Blog). Denn der Diebstahl von Original-Videos und Geld verdienen durch Hochladen in den eigenen Kanal ist damit weiterhin möglich.

Mithilfe dieser Änderung hat YouTube nach eigenen Angaben bereits mehrere Hunderttausend Kanäle gekündigt, die gegen die Richtlinien verstoßen haben.

Dass diese Änderungen allein dem Mißbrauch nicht genügen werden, hat zum Glück auch YouTube erkannt und sagt:

In den nächsten Wochen führen wir ebenfalls einen neuen Bewertungsprozess für YouTuber ein, die sich für die Teilnahme am YouTube-Partnerprogramm bewerben. Wenn ein YouTuber 10.000 Aufrufe auf seinem Kanal erreicht hat, überprüfen wir anhand seiner Aktivitäten, ob er unsere Richtlinien einhält. Wenn alles in Ordnung ist, nehmen wir diesen Kanal in das YouTube-Partnerprogramm auf und beginnen mit der Schaltung von Werbeanzeigen. Mit diesen neuen Maßnahmen können wir sicherstellen, dass Einnahmen nur an YouTuber gehen, die sich an unsere Regeln halten.

Es tut sich also endlich was auf YouTube. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, die Diebstähle einzudämmen. Allerdings ist das bei Weitem nicht ausreichend. Hoffen wir also, dass YouTube vorsichtig und maßvoll weitere Maßnahmen unternimmt, um die echten Ersteller von Videos zu schützen und die Einnahmen auf die richtigen Kanäle zu verteilen.

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