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E-Mail Verschlüsselung GnuPG

Werner Koch, der Erfinder der E-Mail-Verschlüsselung GPG (Gnu Privacy Guard), kann dank großzügiger Spenden mit seinem Projekt weitermachen.

GnuPG

Wie groß sein persönlicher Beitrag zur Verschlüsselung ist, kann kaum in Worte gefaßt werden. Ohne ihn würden heute Journalisten, Unternehmen und Privatpersonen E-Mails unverschlüsselt versenden. Um seine Arbeit überhaupt unabhängig leisten zu können, ist er auf Spenden angewiesen.

Großer Erfolg: Spenden für GnuPG

Nach einem Artikel auf ProPublica wo Koch preisgab, dass er ohne Geld nicht weitermachen kann, flossen die Spenden:

  • Linux Foundation 60.000 $ einmalig
  • Facebook spendet jetzt jährlich 50.000 $
  • Stripe Payment ebenfalls jährlich eine Spende von 50.000 $

Daneben gingen noch tausende kleine Spenden ein, um das Projekt zu unterstützen. Sein Ziel von 120.000 Euro wurde – zum Glück und für die Sicherheit von uns allen – erreicht!

A big Thanks to all supporters

Due to this ProPublica article we received more than 120,000 € of individual donations on a single day. There is even more: The Core Infrastructure Initiative granted 60,000 $ for 2015. Our payment service Stripe and Facebook will each give 50,000 $ to the project. And finally the Wau Holland Stiftung is collecting tax deductible funds for GnuPG (19000 € plus 57 BTC).As the main author of GnuPG, I like to thank everyone for supporting the project, be it small or large individual donations, helping users, providing corporate sponsorship, working on the software, and for all the encouraging words.GnuPG does not stand alone: there are many other projects, often unknown to most people, which are essential to keep the free Internet running. Many of them are run by volunteers who spend a lot of unpaid time on them. They need our support as well.


— Werner, 2015-02-06
Foto: ProPublica

One Man Rules It All

Jährlich geben die Länder riesige Summen für Spionage (USA 2013 über 50 Milliarden Euro) aus, im Gegensatz dazu lächerliche Summen für Internet-Sicherheit.

Koch selbst lebt äußerst bescheiden und legt den Code für sein Projekt offen, um zu beweisen, dass keine Hintertüren eingebaut sind. Natürlich ist das den Geheimdiensten ein Dorn im Auge, die so jemand wertvollen lieber für sich allein hätten. Sein Verdienst um die Allgemeinheit mit seiner Entwicklung ist kaum beschreibbar.

Mit dem Geld kann er nun das Projekt weiterentwickeln und sich seinen größten Wunsch erfüllen: endlich einen Vollzeitprogrammierer einzustellen.

Wir hoffen, dass Werner Koch uns noch lange erhalten bleibt!

Denn es ist eine Schande wie mit der Internet-Sicherheit umgegangen wird, solche Leute nicht nur allein gelassen, sondern auch von den Sicherheitsdiensten verfolgt werden. Denn in Wirklichkeit möchten die Regierungen eben nicht, dass wir alle sicher (und nicht abhörbar) kommunizieren können. Darum ist die Arbeit von Werner Koch wirklich einzigartig und muss unter allen Umständen von uns allen unterstützt werden!

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