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▷ Leistungsschutzrecht » Update ❗️

Leistungsschutzrecht 2019

Artikel 13 (17) und Artikel 11 – Leistungsschutzrecht

Was für Probleme wir mit den EU-Gesetzen (Artikel 13 und Artikel 11 = Leistungsschutzrecht) bekommen werden, wie die Umsetzung vermutlich bis 2021 verlaufen wird und was das mit DSGVO zu tun hat (wer daran „Schuld“ ist) – erfahrt ihr in diesem neuen Video.

Sorry für den ‚halligen‘ Ton bei der Video-Einbindung, mein neues Aufnahme-System ist noch nicht ausgereift. Aber wir müssen jetzt in Nerdistan alle schnell sein – wir haben nur noch 2 Jahre im freien Netz 🙂


Axel Voss im Interview von Heute+ zum Leistungsschutzrecht

Wer sich jetzt fragt, ist das alles wirklich so schlimm? Der sollte sich mal Axel Voss hier im Interview anschauen, es ist noch viel schlimmer.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Original


Hier alle Links, in der Reihenfolge von meinem Video:


Ab hier: Beitrag vom 18.September 2012


Das Leistungsschutzrecht soll kommen in Deutschland.

Was das bedeutet kann man hier nachlesen oder in 4 Minuten anschauen:


In Zukunft soll also jeder – auch noch so kleine Textschnipsel – genehmigungs- und/oder gebührenpflichtig werden. Das bedeutet: auch die kleinen Textauszüge in Suchmaschinenergebnissen, wie z.B. Google.

Dabei hat die Slowakei längst eine bessere Lösungen gefunden, dort läuft bereits eine Paywall und es funktioniert. Motto: „So einfach wie möglich!“ 

(ab 2:25 wird es interessant)

Das Video ist im Netz leider nicht mehr verfügbar. Die Beschreibung der zugehörigen ZAPP-Sendung findet ihr HIER. Die Info dazu lautet: „Bezahlte Inhalte: Verlage diskutieren über Paywall“

  • Auflagen sinken – die Nachrichten stehen kostenlos in den Onlineausgaben der Zeitungen. Slowakische Verlage zogen jetzt Bezahlschranken hoch. Ein Modell auch für Deutschland?
  • Stand 11.04.2018

Auflagen sinken – die Nachrichten stehen kostenlos in den Onlineausgaben der Zeitungen. Slowakische Verlage zogen jetzt Bezahlschranken hoch. Ein Modell auch für Deutschland?

Normale Inhalte (Sport, Kultur etc.) und News sind dabei frei verfügbar. Das Geheimnis: ein Payment-System für alle Verlage.

Der Leser bezahlt für einen Monat Zugang zu 52 Webseiten von 9 Verlage nur 3,90 Euro – mit 3 Klicks zur Zahlung. Sehr sehr leicht! Das System wird gerade auch in Polen „installiert“.

Gegen das Inkrafttreten des Leistungsschutzrecht-Gesetzes läuft gerade ein ePetition, die man hier mitzeichnen kann. In dem Fall werde ich das nicht tun. Egal wie es kommt, für die Verlage ist diese Lösung schlecht. Ein weiteres Gesetz verkompliziert die Lage nicht nur für Google, sondern für alle im Netz inklusive der Verlage selbst. Die Gerichte sind sowieso dauerüberlastet.

Abmahnwütige (unterbezahlte?) Anwälte werden wieder viel neues Futter finden. Ein Grund mehr seine Webseiten aus Deutschland rauszuverlagern? Oder gleich den ganzen Geschäftssitz?

Egal wie es kommt: Alles wird gut 🙂

Oder was meint ihr, habt ihr schon mitgezeichnet?

Update am 22.10.212

Die Brasilianischen Verlage haben es als Erste probiert:

Googlewatchblog: Brasilien: 154 Zeitungen verschwinden aus den Google News

Anmerkung:

Das bestätigt meine „Vermutung“, daß Google auch hier in Europa keinen Cent auf den Tisch legen wird. Warum auch? Verlage träumt weiter…

Nachtrag am 12.12.12

Wie Golem berichtet: „…können Facebook, Twitter und URL-Shortener wie Bitly, Monitoring-Dienste wie Topsy und RSS-Dienste (Feedreader) demnach unter das Leistungsschutzrecht fallen…“


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Kommentare

Smolli 19. September 2012 um 08:32

Oh ha! ist das wieder eins dieser „Jeder wird verlieren“-Gesetze? Sorry, nicht jeder, wie du bereits erwähntest, für Abmahnwälte (neue Wortschöpfung) ist das die Fortführung des goldenen Zeitalters.

Und mal wieder typisch, genau wie bei der Maut, bloß nichts bei den Nachbarn abschauen, das muss doch auch komplizierter gehen.


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