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EU

Portabilitätsverordnung (2018)

„Dieses Video ist in Ihrem Land nicht verfügbar“ – wer kennt diesen Satz nicht. Wenn man in einem bestimmten Land ist, werden (bezahlte) Abo-Inhalte blockiert, wie z.B. Videos, E-Books oder Musiktitel.
Die Portabilitätsverordnung
Am 1. April 2018 trat nun eine EU-Verordnung in Kraft, die es in Zukunft ermöglichen soll, die im Inland erworbenen Abonnements auch im Ausland zu nutzen. Wenn man sich vorübergehend in einem anderen Mitgliedsstaat der EU aufhält (Urlaub, Geschäftsreise), müssen auch dort die heimischen zahlungspflichtigen Abos verfügbar sein, mit denen man z. B. seine Lieblingsserie schauen oder Lieblingsmusik hören kann. Die Verordnung soll die grenzüberschreitende Portabilität von digitalen Inhalten innerhalb der EU verbessern.

Leistungsschutzrecht

Das Leistungsschutzrecht soll kommen in Deutschland. Was das bedeutet kann man hier nachlesen oder in 4 Minuten anschauen: In Zukunft soll also jeder – auch noch so kleine Textschnipsel – genehmigungs- und/oder gebührenpflichtig werden. Das bedeutet: auch die kleinen Textauszüge in Suchmaschinenergebnissen, wie z.B. Google.