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Hardware Trojaner

Hardware Trojaner in Security Chips – Eine Reise auf die dunkle Seite der Macht

trojaner


Video Hardware Trojaner vom 32C3

Von Marcus Janke und Peter Laackmann auf dem 32C3

Trojaner

  • Bugdoor (unbeabsichtigt implementiert)
  • Backdoor (beabsichtigt implementiert, speziell für eine Funktion entwickelt)
  • Trojaner (beabsichtigt implementiert, täuscht eine andere, ungefährliche Funktion vor)

Wo können sich Trojaner verstecken?

  • Hardware (aufwändig & teuer, Identifizierung schwierig)
  • System (Wirkungsort, Hardware & Software, Möglichkeiten multiplizieren sich)
  • Software (einfach & billig, Identifizierung oft einfach)

Fertigungsablauf der Chipherstellung

Mehr Möglichkeiten Trojaner einzubauen, durch die vielen Fertigungsstufen der Hardware.

Trojaner lassen sich in jeder Fertigungsstufe der Hardware einbauen!

(VHDL, Layout, Maskensatz)

Snake-Oil Features (Schlangenöl)

Über „Sicherheitsfeatures“ – auch „Snake-Oil“ genannt – können Trojaner unbemerkt bereits in den Quellcode (VHDL) eingebaut werden.

Durch Krypto-Codes können komplexe Software-Codes benutzt werden, um schwer erkennbare Trojaner einzuschleusen.

Gefahren

  • Physical unclonable Functions
  • Camouflage Chip Design

Backdoors

Mittel zur versteckten Kommunikation der Trojaner mit der Außenwelt.

Beispiele

Protokoll-Backdoors

  • Undokumentierte Befehle / Sequenzen
  • Geschwächte Krypto-Funktionen
  • Watermarking / Undokumentierter Output
  • Generalschlüssel

Seitenkanal-Backdoors

  • Stromprofil
  • Elektromagnetische Abstrahlung
  • Lichtabstrahlung (Photonen)
  • Potential der Signalleitungen
  • Temperaturwerte

Manipulations-Backdoors

  • Undokumentierte Anschlüsse
  • Debug-Schnittstellen
  • Zur Manipulation bestimmte Schnittstellen
  • Dauerhaft veränderbare Schaltungselemente

Fehlerinduktions-Backdoors

  • Temporär veränderbare Schaltungselemente
  • Extern beeinflussbare Speicherzellen (z.B. durch UV-Licht)
  • Störbarer Zufallsgenerator
  • Sensoren mit absichtlicher Schutzlücke

Die Hardware bietet weitaus mehr Möglichkeiten als Software-Trojaner!

Analyse-Schnittstellen als mögliche Backdoor

  • Festplatte
  • WLAN-Router
  • Sicherheitschip

Warum gibt es Trojaner und Backdoors?

Warum gibt es Trojaner?


Technologien gegen Trojaner und Backdoors

  • Prophylaxe
  • Selbst-Tests (Vorsicht: Insider können Tests manipulieren)
  • Erkennung (z.B. Stromaufnahmekurven; Aber: Erkennung am fertigen Chip generell sehr schwierig!)

– Have fun researching! –

Links

Folien vom Vortrag als PDF: Hardware Trojaner in Security Chips

Dr. Peter Laackmann, Marcus Janke: Infineon: Cloning the UNCLONABLE

Infineon Security: Infineon Chipkarten und Sicherheit

30c3: 25 Jahre Chipkarten-Angriffe (mp4 – deutsch)




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