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Ranking durch Hosting

Hat der Serverstandort und die IP einen Einfluss auf das Ranking?

Ranking mit geografischer Ausrichtung

Für Unternehmen oft selbstverständlich: die TLDs für die relevanten Länder zu kaufen, wie es Google selbst vorschlägt:

Als erstes solltet ihr euch überlegen, ob es sinnvoll ist, länderspezifische Top-Level-Domains für alle Länder zu erwerben, in denen ihr den Content eurer Site anbieten wollt. In unserem Beispiel könnten die Domains dann so lauten: ichlieberucksackreisen.de, ilovebackpacking.co.uk und irdemochilero.es. Diese Option, auch bekannt als geografische Ausrichtung, ist vorteilhaft, wenn ihr euch entscheidet, euren Content auf die Länder auszurichten, mit denen die Top-Level-Domains assoziiert werden.

(und bevor sich die jemand anders holt)

3 Punkte:

  • TLD-Endung des Landes, also z.B. .es, .hu
  • natürlich länderspezifische Sprache der Seite sowie solche Backlinks
  • Hosting mit tatsächlichem Serverstandort in dem Land

Länderzuordnung durch Google bei .de-Domains

Die Länderzuordnung einer Seite von Google wenn man z.B. die .de-Domain hat:

Derzeit besteht für Websites mit einer länderspezifischen Top-Level-Domain wie etwa .de oder .at keine Möglichkeit, die geografische Präferenz zu ändern, da in diesem Fall die in der Länderkennung der Domain enthaltene Information automatisch als Indikator für die geografische Zielregion verwendet wird.

Länderspezifische Domains

TLDs nutzen: Wann immer es möglich ist, nutzt Top Level Domains für landesspezifische Inhalte, um uns dabei zu helfen, die passendste Version eines Dokuments anzuzeigen. Wir gehen davon aus, dass .de eher auf Content für den deutschen Markt hinweist als z. B. /de oder de.example.com

Also in den Ländern wo ich Rankings haben will die Domains holen, wie z.B. www.unternehmen.es für Spanien, www.unternehmen.it für Italien, www.unternehmen.hu für Ungarn und so weiter.

Duplicate Content Problem bei gleichem Text in verschiedenen Sprachen

Muss man mit Strafe für Duplicate Content durch Google rechnen, wenn man den gleichen Inhalt mehrsprachig auf verschiedenen Domains hat?

Google selbst schlägt vor, dass automatische Google-Übersetzungs-Tool zu benutzen um die Seite mehrsprachig anzeigen zu lassen.

Davon halte ich wenig, weil ich ab und an über Webseiten stolpere, die mit diesem Tool erzeugt wurden und der Text ist schrecklich.

Dazu werden Buttons, teilweise Navigationselemente etc. nicht automatisch mit übersetzt.

Exotischen Unternehmensnamen als Domainnamen

Gerade wenn ein Unternehmen eine „exotischen Namen“ wie z.B. Xetrameta hat, kann sich Google keinen Reim auf den Domainnamen machen.

Fridaynite meint in seinem Beitrag zur Geografischen Zuordnung der TLD-Domains ebenfalls:

Bei exotischen Domains ist es eher wahrscheinlich, dass Google leichte Schwierigkeiten hat, diese zuzuordnen. Da ist es sehr wichtig, eine IP und den Serverstandort des Ziellandes zu haben. Dann gibt es weniger Probleme.

Friday hat z.B. gute Erfahrungen mit einer italienischen Seite mit Hosting in Deutschland gemacht.

Sie rankte trotzdem in Italien gut, allerdings erst nach extrem schwankenden 9 Monaten.

Matt Cutts zum Serverstandort

Matt Cutts höchstpersönlich hat sich dazu geäußert und sagt dass Serverstandort und IP-Adresse einen Einfluss auf das Google-Ranking Einfluss haben:

Eine kurze Übersetzung dazu gibt es in der Google Webmasterzentrale.



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Kommentare

Kevin 23. März 2009 um 18:40

OT: Hey, das neue Design macht sich gut.

Das die Domain Endung ne Rolle spielt dürfte ja klar sein, aber warum sollte der Serverstandort von Relevanz sein?
Das sich dieser eventuell auf die Seitenladegeschwindigkeit und damit auf einen Ranking Faktor auswirkt lass ich ja durchgehen, aber sollte es Google nicht schnurzpiepe sein, wo nun physikalisch die Daten liegen?

Wo z.B. gehört denn dann eine .info oder .com hin?

Zumal auch Google wissen dürfte, das dies letztlich bedeutet: doppelte Infrastruktur, doppelte Software, doppelte Hardware, doppelte Kosten.

Umgekehrt kennt man doch auch genug Beispiele wo Content in USA, Holland u.ä. gehostet wird und in DE sau gut rankt…


SEOwoman 23. März 2009 um 20:01

Bei den generischen TLDs (z.B. .com oder .info) sollte das inhaltlich passend geordnet sein.
Mir geht es um schnellen und gleichzeitigen Ranking-Aufbau in mehreren Ländern. Die TLD MIT entsprechendem Hosting ist für mich EIN Baustein, mehr nicht.
Einen netten Test dazu hat auch der „Böse SEO“ gemacht:

Wichtiger sind natürlich die Backlinks und die werde ich in Spanien leichter „einsammeln“ mit einer .es-Domain, dazu z.B. einen netten lustigen Blog als Subdomain, dann hab ich im Netz mehr Trust von den Besuchern als mit einer grossen mehrsprachigen .com-Seite.


Raphael 15. Oktober 2009 um 19:47

Das Problem stellt sich ja eher bei den Sprachen, die in mehreren Ländern gesprochen werden. Ungarn werden sicherlich mit .hu am besten bedient sein. Aber bereits für Österreicher ist das Thema recht problematisch.

Ich habe jetzt von einem Kunden den Vorschlag gehört ein WordPress-Blog unter drei verschiedenen Domains (.at/ .de/ .ch) laufen zu lassen (dazu gibt es ein Plugin) und Google bei zwei der drei Domains mittels robots.txt auszusperren um den DC zu vermeiden.

Ich halte solche Spielchen eher für zweifelhaft und denke, dass man den Nachteil der „fremden“ Domain eher mit mehr Backlinks ausgleichen sollte. (Geht natürlich nur bei nicht umkäpften Keys) Bei umkämpften Keys mit entsprechend hohen Budgets macht man eben mehrere länderspezifische Projekte.)


Andreas Herrmann 23. Juli 2010 um 10:38

Ich denke auch, dass der Serverstandort bzw. die länderspezifische Zuordnung der IP einen nachhaltigen Einfluss auf die Positionierung einer Domain in den Suchergebnissen von Google haben wird bzw. hat.


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