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Was ist Google MUM?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Google MUM (Multitask Unified Model) wird die SERPs ordentlich durchrütteln!


Was ist Google MUM?

MUM bringt die Suchmaschine mit Künstlicher Intelligenz (KI / AI) auf eine neue Ebene: Google MUM verknüpft viele  Informationen gleichzeitig über Formate hinweg. Die AI verknüpft Sprache, Bilder, Videos und Kontext.

Wofür wir jetzt in der Suche viele Schritte machen, verkürzt Google MUM auf weniger Schritte – und überwindet die Sprachbarriere. Google will die Informationen verstehen, nicht nur den Text auf Websites auslesen.


Was ist Multimodal?

Google MUM ist Multimodal, das bedeutet die KI kann Informationen aus verschiedenen Formaten verarbeiten. Egal ob die Daten aus Webseiten, Bildern oder Videos kommen – selbst wenn im Video weder im Titel noch im Text bestimmte Suchphrasen vorkommen, kann Google MUM diese Daten besser „verstehen“.


Google MUM & Google Shopping

Mithilfe von Google Lens werden Produkte in Zukunft anders gesucht und gefunden. Und weil es schnell und einfach geht, trifft es uns auf der emotionalen (Kauf-)Ebene. Im Moment, wo wir es „haben wollen“ – und dann schnell. Man kann nach bestimmten Mustern auf einem T-Shirt suchen und dann die passenden Socken dazu finden & kaufen. Es verknüpft Google Shopping mit Google Local mit Google Bildersuche mit Google Videos. Es wird BÄM!

Es ist nicht mehr nur Zukunftsmusik: Multisearch kombiniert Bild und Text in einer Suche. Und Google Lens wird laut Google für über 20 Milliarden visuelle Suchanfragen pro Monat genutzt; jede vierte visuelle Lens-Suche hat eine kommerzielle Absicht. Das ist für Shopping, Local SEO und Bild-SEO richtig spannend.


Welchen Daten kann ich glauben?

Aber gerade mit KI-Antworten ist wichtig: Nicht alles, was gut zusammengefasst aussieht, ist automatisch richtig. Google weist selbst darauf hin, dass KI-Antworten Fehler enthalten können und dass wichtige Informationen über mehrere Quellen geprüft werden sollten.

So hat Google nach eigenen Aussagen in 2020 täglich 40 Milliarden Spam-Websites entdeckt – genauer: spammy pages, also Spam-Seiten oder Spam-Inhalte, die Google beim Crawlen und Indexieren findet – und das sind so viele 0er:

40.000.000.000 entdeckte Spam-Websites pro Tag!

Nicht jede davon wird einfach „gelöscht“, aber viele schaffen es gar nicht erst in den Index oder werden später durch Spam-Systeme herausgefiltert.

Das ist so unglaublich viel, doch auch die nächste Zahl zu Google Maps hat es in sich: 1 Milliarde neue Nutzer in Google Maps jeden Monat.

1.000.000.000 neue Google Maps Nutzer pro Monat!

Und auch Unternehmen, die keine eigenen Websites haben, profitieren von Google: über 120 Millionen Firmen ohne Websites profitieren von Anrufen, Wegbeschreibungen und Fußgängern.

120.000.000 Firmen ohne Websites pro Monat!


Was ist Google Plus Codes und Google Adress Maker?

Es gibt Millionen Menschen, die keine echte Adresse haben. Wie soll man ein Bankkonto eröffnen, Lieferungen erhalten oder sich für einen Job bewerben? Dafür stellt Google die Plus Codes zur Verfügung: ein kostenloses und Open-Source Digitales Adress-System. Plus Codes ist in Google Maps bereits aktiv und man kann Orte teilen, ohne komplizierte Koordinaten-Daten. Stand 2021 gibt es nach Googles Aussagen über 20 Millionen Plus-Codes in Google Maps, für Orte wie Schulen und Krankenhäuser, die vorher keine richtige Anschrift hatten.

20.000.000 Plus-Codes für Orte ohne Anschrift!

Nun bringt Google den Adress Maker als kostenlose App für Behörden und Non-Profit-Unternehmen heraus, um den Prozess noch schneller zu machen. Damit kann ein ganzer Ort erfasst werden, innerhalb von wenigen Wochen. Momentan läuft das in Gambia, Kenia sowie Non-Profit-Organisationen in Indien, Südafrika und den USA.



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