Facebook Facts

Facebook

Facebook ist inzwischen mehr als “nur” ein Social-Media-Portal.

Facebook Umsätze

Die Facebook-Umsätze:

  • 280 Millionen Dollar Umsatz in 2008
  • (soll) über 500 Millionen Dollar Umsatz in 2009 haben

Facebook macht Macht

Facebook-Story 1: The-X-Factor und Weihnachts-Schmusesongs

In England war das Ehepaar Jon und Tracy Morter davon genervt, dass jedes Jahr vor Weihnachten der Sieger der britischen Castings-Show “The X-Factor” Platz 1 in den Charts stürmt. Die Zuschauer der beliebten Sendung sorgten für die guten Verkaufszahlen. Also richteten die Mortens eine Facebook-Gruppe “Rage Against X-Factor” ein. In der Gruppe rief das Ehepaar dazu auf ihr Lieblingslied “Killing in The Name” von “Rage Against The Machine” (1992) im Netz herunterzuladen.

500.000 Gruppen-Mitglieder taten das und verdrängten den Schmuse-Song vom X-Factor Sieger “Joe McElderry” auf Platz 2 der Charts.  Denn seine Single verkaufte sich “nur” 450.000 Mal.

Facebook Story 2: Mit Downloads und Facebook-Gruppe Politiker zum Rücktritt gezwungen

Mitte Januar gründete die Facebook-Gruppe “Here’s to you Mrs Robinson for number 1” um auf den Politik-Skandal um den nordirischen Regierungschef Peter Robinson mehr aufmerksam zu machen. Dessen Frau Iris Robinson hatte ihrem 19-jährigen Geliebten (hehe) über ihr Amt Gelder zugeschanzt.

In der Facebook-Gruppe wurde zum Rücktritt der Frau aufgefordert und dazu sollte man den Songs “Mrs Robinson” von Simon & Garfunkel runterladen. Die 28.000 Gruppenmitglieder in Facebook, hohe Download-Zahlen und hohe Verkaufszahlen in Nordirland erhöhten den öffentlichen Druck auf sie so, dass Iris Robinson zurücktrat und ihr Mann sein Amt ruhen lässt.

Mikro-Blogging-Dienste helfen

Dass die Netzwerker in kürzester Zeit von den Botschaften erfahren, liegt mit an den sog. “Mikro-Blogging-Diensten” wie z.B. Twitter. Mit begrenzter Zeichenzahl kann man dort Botschaften an seinen Freundeskreis senden, der es “retweetet” also weiterverbreitet. Das machen dann seine Freunde und die Freunde seiner Freunde und so weiter.

Gute Bilder, Videos und Stories (z.B. Abmahnungen) erreichen dadurch manchmal einen so schnellen Bekanntheitsgrad, dass die Server die Besuchermenge nicht mehr packen, wie z.B. bei Karsten Windfelder:

Als dann gestern Nachmittag das Thema auch auf spiegel.de publiziert wurde ging angesichts des Besucheransturms mehrfach mein Server in die Knie.

Als dann gestern Nachmittag das Thema auch auf spiegel.de publiziert wurde ging angesichts des Besucheransturms  mehrfach mein Server in die Knie.

Die angesagtesten Mikro-Blogging-Dienste lt. Chaos-Computer-Club Hamburg:

  • Facebook
  • Twitter
  • Identi.ca

Facebook-Trends

Es gibt viele Trends auf Facebook, die ernsthaft Macht haben.

Einer davon ist interessant: Facebay.

Facebay

In Facebook wurde eine bzw. mehrere Gruppen “Facebay” gegründet, die immerhin schon über 1.000 Mitglieder haben. Dabei geht es in Facebay so zu wie in Ebay ganz am Anfang: Gruppenmitglieder stellen Ihre Artikel mit Bildern ein, alle setzen sich selber miteinander in Verbindung und müssen auch die Zahlung / Abholung untereinander ausmachen. Gerade die aktuellen Preisänderungen bei Ebay sowie den PayPal-Zwang frustrieren viele Mitglieder. Die toben sich jetzt in Facebay aus, wo man noch so einfach kaufen und verkaufen kann wie früher in Ebay – und vor allem: kostenlos!

Nachtrag – Facebook-Story 3:

Facebook-Fangruppe gegen Metallica-Konzert-Preise

Für das Metallica-Konzert in Israel sollten die billigsten Tickets umgerechnet 116 Euro kosten. Zu viel befanden 2 israelische Fans und gründeten eine Facebook-Gruppe. Die Sueddeutsche schreibt weiter:

Sie riefen auf Facebook zum Boykott der Veranstaltung auf. Die Gruppe, die sie dafür gründeten, fand innerhalb von nur vier Tagen mehr als 6000 Anhänger.

Nachdem verschiedene Musikmedien das Thema aufgegriffen hatten, bekam auch das Metallica-Management offenbar von dem Protest Wind: Nach Angaben der Initiatoren forderten sie den israelischen Veranstalter dazu auf, sich mit den Anführern der Boykottbewegung zu treffen.

Das Resultat: Die Eintrittspreise wurden reduziert, die billigste Karte kostet nun umgerechnet 60 Euro. “Freunde, ich zittere immer noch vor Freude”, schrieb Mussman auf der Facebook-Seite, “Nach einer viertätigen Kampagne, weltweiten News-Beiträgen darüber, über 6000 Unterstützern und Interviews in aller Welt haben wir es geschafft! Wir haben gewonnen!”

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