Archiv der Kategorie ‘Social-Media‘

 
 

Logo 2k10

Wenn Logos mehr als Buchstaben und Worte sind.

Dieses Logo möchte ich nominieren für Logo-2k10,

ok, Preis gibts bisher nicht, aber ist ja erstmal egal, hier das “Killer-Logo“:

Killer-Logo

Gefunden über Netprofit und mehr Logos auf: “30 Minimal Logo Designs that Say more with less“.

Google-Buzz-Desaster

Todd Jackson (Product Manager, Gmail and Google Buzz) gibt im offiziellen Gmail Blog die Änderungen für Google Buzz bekannt und entschuldigt sich für den “Fehlstart”:

Es ist viel falsch gelaufen

We’ve heard your feedback loud and clear, and since we launched Google Buzz four days ago, we’ve been working around the clock to address the concerns you’ve raised.

1. Änderung: “Auto-Follow” wird zurückgenommen:

First, auto-following. With Google Buzz, we wanted to make the getting started experience as quick and easy as possible, so that you wouldn’t have to manually peck out your social network from scratch. However, many people just wanted to check out Buzz and see if it would be useful to them, and were not happy that they were already set up to follow people….

On Thursday, after hearing that people thought the checkbox for choosing not to display this information publicly was too hard to find, we made this option more prominent. But that was clearly not enough. So starting this week, instead of an auto-follow model in which Buzz automatically sets you up to follow the people you email and chat with most, we’re moving to an auto-suggest model. You won’t be set up to follow anyone until you have reviewed the suggestions and clicked “Follow selected people and start using Buzz.”

2. Änderung: “Auto-Connect” wird zurückgenommen:

Second, Buzz will no longer connect your public Picasa Web Albums and Google Reader shared items automatically. Just to be clear: Buzz only automatically connected content that was already public, so if you had previously shared photos in an “Unlisted” album or set your Google Reader shared items as “Protected,” no one except the people you’d explicitly allowed to see your stuff has been able to see it. But due to your feedback Buzz will no longer connect these sites automatically.

3. Änderung: “Buzz-ausschalten” wird möglich:

Third, we’re adding a Buzz tab to Gmail Settings. From there, you’ll be able to hide Buzz from Gmail or disable it completely. In addition, there will be a link to these settings from the initial start-up page so you can easily decide from the get go that you don’t want to use Buzz at all.

Fuck you Google

Mit den automatisierten Algorithmus-Einstellungen für Google-Buzz hat es einen großen Nutzer-Aufschrei auf Google gehagelt.

Spiegel-Online vom 14.02.2010 über die

Google-Patzer bei der Buzz-Einführung

Ein in einem erbosten Blogeintrag dokumentierter realer Fall: Der gewalttätige Ex-Mann einer US-Amerikanerin wurde wegen regelmäßiger E-Mail-Kontakte automatisch der Freundesliste der Frau hinzugefügt – und fortan über all ihre sozialen Online-Aktivitäten informiert. Der inzwischen nicht mehr allgemein zugängliche Blogeintrag, in dem die Frau über ihre Erfahrungen berichtet, trug die Überschrift “Fuck you, Google“. Der Dienst habe dem gewalttätigen Ex ohne ihr Wissen ihren Aufenthaltsort und ihren aktuellen Arbeitsplatz verraten.

Spiegel-Online Leser-Umfrage

Spiegel-Online Leser-Umfrage: “Google Buzz – brauchen Sie’s?”

Spiegel-Online Vote-Auswertung

Stand am Sonntag den 14.02.2010 um 18.30 Uhr

Fast 40% nutzen keine Social-Networks in D, das könnte sich in den nächsten Jahren signifikant ändern, wenn man sich dazu die aktuelle Studie mit Vergleich der Socia-Media-Nutzung 2006 und 2009 in USA ansieht:

Blogging und Social-Media Nutzung Studie in USA

Blogging has declined in popularity among both teens and young adults since 2006. Blog commenting has also dropped among teens.

  • 14% of online teens now say they blog, down from 28% of teen internet users in 2006.
  • This decline is also reflected in the lower incidence of teen commenting on blogs within social networking websites; 52% of teen social network users report commenting on friends’ blogs, down from the 76% who did so in 2006.

Die Nutzung von Blogs hat bei den jugendlichen Nutzern von 28% (2006) auf 14% abgenommen. Damit hat auch die Kommentar-Häufigkeit auf anderen Freundes-Blogs von 76% (2006) auf 52% abgenommen.

Trotzdem ist der Anteil von 10% gesamter Nutzer, die einen privaten Blog betreiben, stabil geblieben. Innerhalb dieser 10% hat sich allerdings einiges geändert: der Anteil an jungen Bloggern hat abgenommen, der der über 30-jährigen ist dagegen extrem angestiegen:

While blogging among adults as a whole has remained steady, the prevalence of blogging within specific age groups has changed dramatically in recent years. Specifically, a sharp decline in blogging by young adults has been tempered by a corresponding increase in blogging among older adults.

  • In December 2007, 24% of online 18‐29 year olds reported blogging, compared with 7% of those thirty and older.
  • By 2009, just 15% of internet users ages 18‐29 maintain a blog—a nine percentage point drop in two years. However, 11% of internet users ages thirty and older now maintain a personal blog.

In Amerika nutzen 73% der Teenager Social-Networking-Webseiten:

  • 73% of wired American teens now use social networking websites, a significant increase from previous surveys. Just over half of online teens (55%) used social networking sites in November 2006 and 65% did so in February 2008.

Interessant vielleicht auch noch, dass der LapTop den PC bei den unter 30-jährigen abgelöst hat.

Hier der Link zur gesamten Studie als .pdf: Social-Media and Young-Adults-Report.pdf

Da können deutsche Unternehmen noch viel von den amerikanischen Unternehmen lernen denn sicherlich wird sich in Deutschland in den nächsten Jahren in dem Bereich auch so viel bewegen wie in den USA.

Angst um persönliche Identität im Netz?

Muss man sich wegen der ganzen Google-Umstellungen nun Sorgen um seine persönliche Identität und die eigenen Daten im Netz machen?

Nein, aber man sollte sie steuern können.

Aber diese Frage stellte sich eigentlich schon eher, nämlich bei der Einführung der personalisierten Google-Suche Ende 2009.

Aber trotzdem stellt sich keiner auf “privat” um, sondern jeder hat seine Fotos auf FlickR weiterhin öffentlich und nutzt die vorhandenen Web-Applikationen: verbindet seinen Twitter-Account mit Facebook und der Blog-Seite etc. Nun kommt Google, zeigt ein bischen Rechenpower-Muskeln, läßt ein paar Racks warmlaufen und wertet mal kräftig aus.

Ist Google Evil? Ich würde da auch mal mit “Nein” antworten. Was würden wir denn tun ohne Google? Findest DU Leser gerade deine ganzen Seiten und Passwörter ohne Hilfen wie Google und FireFox-Einlogg-Hilfe mit Paßwort-Speicherung?

Ist ganz schön schwer ohne.

Was heißt das nun alles für uns SEOs?

Personalisierte Google-Suche und SEO

Insgesamt wird die Arbeit im Bereich der Suchmaschinenoptimierung in Zukunft also tatsächlich vielfältiger und dadurch schwieriger (aber auch spannender). Neben der eigentlichen Suchmaschinenoptimierung werden wir anderen Feldern des Online-Marketing zukünftig noch mehr Priorität geben müssen.

Und was ich auch noch genauso sehe:

Eine weitere Gefahr geht von meinen Kollegen aus dem Bereich der Black-Hat Suchmaschinenoptimierung aus. Ich wette, dass dort schon einige SEO’s dabei sind, Skripte zu entwickeln, um Webseiten durch ihr Netzwerk hochzuklicken.

Allerdings glaube ich im Gegensatz nicht, daß die Black-Hat-SEOs das jetzt erst basteln. Die Skripte gibts doch eh schon ;-)

Was wir zum Thema von der Old Economy lernen sollen

Sorry ist noch etwas länger, aber schließt das Thema wohl am Besten ab:

Google stellt mal wieder etwas vor, und die Welt .. bekommt Panik. Komplett unbegründet:

Die “Old Economy” lehrt uns am Beispiel der Autoindustrie: irgendwann wird ein Markt auf Grund der Größeneffekte einzelner  Anbieter entweder zum Monopol (im schlimmsten Fall, wenn es keine staatliche Intervention gibt) oder, im  “besseren” Fall, zum Oligopol.

Angeschlossen an die großen Player sind eine Vielzahl kleinerer Firmen, in dem Fall die Zulieferer (Bosch etc.), die teilweise ihrerseits untereinander im Wettbewerb stehen. Auf Grund der Komplexität eines modernen Automobils und der Kostenvorteile durch Massenproduktion führt dieser Markt zwangsläufig zu immer weniger Anbietern: die größten Autohersteller dominieren den Markt, am anderen Ende der Anbieterseite gibts ein paar spezialisierte Nischenanbieter. Größenvorteile wirken sich hier direkt aus und ermöglichen so eine weiter optimierbare Situation für die Oligopolisten. (Vgl. http://www.answers.com/topic/oligopoly)

Der Internet/Onlinemarkt verhält sich (zum Glück!) jedoch nicht analog zur “normalen Industrie”. Die Internetökonomie neigt zwar in einigen Produktbereichen ebenfalls zu Verklumpungs-Effekten – wie eben bspw. bei Social Networks (Facebook) – aus einem einfachen Grund: alle Social Networks basieren auf den (direkten/indirekten) Netzwerk-Effekten (Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkeffekt)

Obwohl Google über ausreichend Kapazität verfügt, ist deren “neuer Funktion” keinesfalls ein Facebook-Killer zu erkennen. Die Erklärung liegt in den Wechselkosten (Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Wechselkosten): Bestehende Facebook-Kunden hätten auf Grund dieser Theorie zu hohe “Kosten”, da diese all ihre Freunde mit zu Google-Mail/Buzz “mitnehmen” müssten. Das würde erst mal voraussetzen, dass all diese Leute überhaupt mal Google-Mail Kunden sind (was sehr unwahrscheinlich sein dürfte)…
Dass Google trotz Größe, Kapazität und Finanzkraft nicht ausschließlich “goldene Würfe” produziert, kann man hervorragend an Orkut erkennen – ein Produkt, welches mit viel Tamtam angekündigt wurde, sich aber zum globalen Rohrkrepierer entwickelt hat: Es ist nur in Brasilien erfolgreich.
Im Vergleich zur Autoindustrie gibts hier noch eine weitere (“indirekte”) Parallele: die Wechselkosten bei einem Automarkenwechsel sind gering, da Automobile weltweit zu 99% identisch funktionieren – wer allerdings bei Facebook “weg-wechseln” will, verliert etwas, nämlich seine sozialen Konakte und Freunde.

Eine weitere, oftmals falsch vermutete Analogie zur “traditionellen Industrie” liegt in den (niedrigen) Eintrittbarrieren der Internetökonomie: Das führt zu einem “bunten” Fleckenteppich einer Vielzahl an verschiedenen (teilweise austauschbaren) Portalen. Gleichzeitig führt das zu einer Betreiberlandschaft, die permanent in Bewegung ist: Günstige Kosten ermöglichen Neugründungen, die durch die hohe Reichweite des Internets erfolgreich werden können. Andernfalls kann es nicht erklärt werden, dass bspw. in bereits “besetzten”/dominierten Märkten trotzdem immer wieder neue Portale gegründet werden (die teilweise sogar “schöner” gestaltet sind, als ihre kommerziellen Pendants). Ein paar Beispiele:

- http://www.summate.de tritt gegen etablierte Haushalts/Konto-Abrechnungs Software&Portale an (WISO etc.); wird von zwei Schülern betrieben
- http://www.mystocks.de wildert im Revier von professionellen Aktien-Communities wie bspw. Onvista/Tradingbird
- http://www.rivva.de ein News-Relevanz-Tracker, konkurrent zu “kommerziell motivierten” Anbietern wie Google News (eine “One-Man Show”)
- http://www.5min.com bietet Lern-Videos an, ebenfalls eine One-Man-Show, mittlerweile aber deutlich gewachsen
- http://www.upondo.de ein mehrsprachiges/internationales Kontaktanzeigen/Dating Portal, ebenfalls eine One-Man-Show
- http://www.pennergame.de ist trotz (wegen?) des fraglichen Namens sehr erfolgreich und wurde von zwei Schülern programmiert
- http://www.37signals.com bietet Online-Projektmanagement und konkurriert dabei mit den “Großen” der Branche (Microsoft etc.), gegründet von nur einer Person (mittlerweile 6 oder 7 Angestellte)
- http://www.colnect.com bietet Funktionen für Sammler, ebenfalls eine One-Man-Show aber trotzdem verfügbar in 35(!) Sprachen
- http://www.mailnator.com war zwar nicht der erste Dienst für Wegwerf-Email-Adressen, ist aber schon lange profitabel und benötigt laut eigenen Aussagen nur 1 Server; Angestellte gibts auch hier außer dem Gründer keine

Eine Spezialität zeichnet die Internetökonomie aber noch aus: Auf Grund der geringen Einstiegskosten wird zwar schnell gegründet – aber auch genauso schnell wieder geschlossen. Denn wer schließlich keine Kosten/Investitionen hat, hat auch keinen Verlust, wenn ein Dienst wieder geschloßen wird. Das macht diese Branche aber eben so volatil und nicht  vergleichbar mit der traditionellen Industrie, in der man schnell mal 500mio EUR für eine Produktionslinie für 35.7°-legierte-Eisenwinkel investieren muss.

So wie Google für Microsoft die “Blackswan Company” war (Vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Black_swan_theory), wird früher oder später auch für Google eine Blackswan Company auftauchen – auch wenn Google einen großen technologischen (und finanziellen) Vorsprung hat; denn den hatte Microsoft auch jahrzehnte lang (Empfehlung hierzu “Der schwarze Schwan” von Nicholas Taleb). Natürlich könnte man aus der Sicht von Facebook vom Blackswan in Form von Google Buzz sprechen – aber die Wechselkosten sprechen zumindest für bereits angemeldeten Facebook-Nutzer dagegen. Wie es für “neue”, potenzielle Facebook-Nutzer aussieht, kann man jetzt noch nicht sagen, wird sich aber bald zeigen (denn Facebook ist aktuell zwar der dominierende Socialnetwork Betreiber, aber nicht der einzige; allen voran bspw. in Japan, welches von http://www.mixi.jp dominiert wird)

Eine weitere Sache ist ebenfalls noch von Relevanz (wurde oben schon von jemand anderem angeschnitten):
So bunt die Landschaft da draußen auch ist – so sind auch die Nutzer: Manche Leute bevorzugen eine gelbe Website, andere eine rot-grüne, der nächste eine schwarz-weiße. Ein Webportal wird niemals alle Nutzer zufrieden stellen können – und da die Auswahl größer ist, wird es immer genügend Individuen geben, die ein Portal A “lieber benutzen” als Portal B.

Was die Datenschnüfflerei von Google angeht:
Persönlich halte ich es da ganz einfach: ich melde mich lieber auf ein paar Seiten extra/mehrfach an, als alle Daten bei nur einem Anbieter zu haben – noch dazu wenn dieser mit der NSA zusammenarbeitet :)

Hoffe, etwas Licht ins Dunkel gebracht zu haben!

Tschö’!

Thomas G.

FU Berlin

Abschließend dazu noch ein Zitat:

“Stört mich alles nicht, künftig wird sowieso nur privat bleiben, was wir denken und soweit wir es noch für uns behalten, der Rest ist öffentlich”.

Facebook Facts

Facebook

Facebook ist inzwischen mehr als “nur” ein Social-Media-Portal.

Facebook Umsätze

Die Facebook-Umsätze:

  • 280 Millionen Dollar Umsatz in 2008
  • (soll) über 500 Millionen Dollar Umsatz in 2009 haben

Facebook macht Macht

Facebook-Story 1: The-X-Factor und Weihnachts-Schmusesongs

In England war das Ehepaar Jon und Tracy Morter davon genervt, dass jedes Jahr vor Weihnachten der Sieger der britischen Castings-Show “The X-Factor” Platz 1 in den Charts stürmt. Die Zuschauer der beliebten Sendung sorgten für die guten Verkaufszahlen. Also richteten die Mortens eine Facebook-Gruppe “Rage Against X-Factor” ein. In der Gruppe rief das Ehepaar dazu auf ihr Lieblingslied “Killing in The Name” von “Rage Against The Machine” (1992) im Netz herunterzuladen.

500.000 Gruppen-Mitglieder taten das und verdrängten den Schmuse-Song vom X-Factor Sieger “Joe McElderry” auf Platz 2 der Charts.  Denn seine Single verkaufte sich “nur” 450.000 Mal.

Facebook Story 2: Mit Downloads und Facebook-Gruppe Politiker zum Rücktritt gezwungen

Mitte Januar gründete die Facebook-Gruppe “Here’s to you Mrs Robinson for number 1” um auf den Politik-Skandal um den nordirischen Regierungschef Peter Robinson mehr aufmerksam zu machen. Dessen Frau Iris Robinson hatte ihrem 19-jährigen Geliebten (hehe) über ihr Amt Gelder zugeschanzt.

In der Facebook-Gruppe wurde zum Rücktritt der Frau aufgefordert und dazu sollte man den Songs “Mrs Robinson” von Simon & Garfunkel runterladen. Die 28.000 Gruppenmitglieder in Facebook, hohe Download-Zahlen und hohe Verkaufszahlen in Nordirland erhöhten den öffentlichen Druck auf sie so, dass Iris Robinson zurücktrat und ihr Mann sein Amt ruhen lässt.

Mikro-Blogging-Dienste helfen

Dass die Netzwerker in kürzester Zeit von den Botschaften erfahren, liegt mit an den sog. “Mikro-Blogging-Diensten” wie z.B. Twitter. Mit begrenzter Zeichenzahl kann man dort Botschaften an seinen Freundeskreis senden, der es “retweetet” also weiterverbreitet. Das machen dann seine Freunde und die Freunde seiner Freunde und so weiter.

Gute Bilder, Videos und Stories (z.B. Abmahnungen) erreichen dadurch manchmal einen so schnellen Bekanntheitsgrad, dass die Server die Besuchermenge nicht mehr packen, wie z.B. bei Karsten Windfelder:

Als dann gestern Nachmittag das Thema auch auf spiegel.de publiziert wurde ging angesichts des Besucheransturms mehrfach mein Server in die Knie.

Als dann gestern Nachmittag das Thema auch auf spiegel.de publiziert wurde ging angesichts des Besucheransturms  mehrfach mein Server in die Knie.

Die angesagtesten Mikro-Blogging-Dienste lt. Chaos-Computer-Club Hamburg:

  • Facebook
  • Twitter
  • Identi.ca

Facebook-Trends

Es gibt viele Trends auf Facebook, die ernsthaft Macht haben.

Einer davon ist interessant: Facebay.

Facebay

In Facebook wurde eine bzw. mehrere Gruppen “Facebay” gegründet, die immerhin schon über 1.000 Mitglieder haben. Dabei geht es in Facebay so zu wie in Ebay ganz am Anfang: Gruppenmitglieder stellen Ihre Artikel mit Bildern ein, alle setzen sich selber miteinander in Verbindung und müssen auch die Zahlung / Abholung untereinander ausmachen. Gerade die aktuellen Preisänderungen bei Ebay sowie den PayPal-Zwang frustrieren viele Mitglieder. Die toben sich jetzt in Facebay aus, wo man noch so einfach kaufen und verkaufen kann wie früher in Ebay – und vor allem: kostenlos!

Nachtrag – Facebook-Story 3:

Facebook-Fangruppe gegen Metallica-Konzert-Preise

Für das Metallica-Konzert in Israel sollten die billigsten Tickets umgerechnet 116 Euro kosten. Zu viel befanden 2 israelische Fans und gründeten eine Facebook-Gruppe. Die Sueddeutsche schreibt weiter:

Sie riefen auf Facebook zum Boykott der Veranstaltung auf. Die Gruppe, die sie dafür gründeten, fand innerhalb von nur vier Tagen mehr als 6000 Anhänger.

Nachdem verschiedene Musikmedien das Thema aufgegriffen hatten, bekam auch das Metallica-Management offenbar von dem Protest Wind: Nach Angaben der Initiatoren forderten sie den israelischen Veranstalter dazu auf, sich mit den Anführern der Boykottbewegung zu treffen.

Das Resultat: Die Eintrittspreise wurden reduziert, die billigste Karte kostet nun umgerechnet 60 Euro. “Freunde, ich zittere immer noch vor Freude”, schrieb Mussman auf der Facebook-Seite, “Nach einer viertätigen Kampagne, weltweiten News-Beiträgen darüber, über 6000 Unterstützern und Interviews in aller Welt haben wir es geschafft! Wir haben gewonnen!”