Archiv der Kategorie ‘Onlineshops‘

 
 

PayPal ein Saftladen?

Seit über 10 Tagen versuche ich vergeblich PayPal zu erreichen, bzw. zu einem Rückruf zu bewegen.

Paypal

Dabei würde ich wirklich gerne Geschäfte mit Ihnen machen und PayPal als zusätzliche Zahlungsoption in unserem Socken Shop einbauen.

Bereits 3 (!) x habe ich das Kontaktformular ausgefüllt und um Rückruf bzw. einfach mal Antwort gebeten – es kam NICHTS! Dabei habe ich mich klar als Geschäftskunde ausgegeben und mitgeteilt dass ich PayPal in den Shop integrieren möchte.

Will PayPal keine Neukunden?

Den Anschein könnte man haben, wenn man sich durch die beiden Telefon-Hotlines quälen muss:

PayPal Telefonnummer

Telefon: 0180 / 500 66 27 soll der Kunden-Service sein

Was passiert wenn man diese Nummer wählt?

Erste Hürde: Telefonnummer eingeben.

Obwohl meine Telefonnummer im PayPal-Konto richtig hinterlegt ist, nimmt der Computer die Nummer nicht ab. Mit 0049 nicht und wie im Konto hinterlegt auch nicht. Warum? Keine Ahnung!

Telefon: 0180 / 5 233 205 für Geschäftskunden

Jedes Mal wenn ich nach der Computeransage mit Auswahl zwischen 1 (Geschäftskunden) und 2 (Privatkunden) die 1 gewählt habe, bin ich nach  1 x tuten in einer totenstillen Leitung gelegen, nichts ist passiert.

Habe dann aus Spaß Verzweiflung auch mal die 2 gewählt (Private Kunden), dann fliegt man aus der Leitung und wird auf die o.g. erste Nummer verwiesen. Toll!

Soll ich PayPal in unseren Shop dann einbinden oder es lieber lassen?

Denn was ist wenn der Shop mal ein Problem mit PayPal hat?

Wenn ich dann auch so “behandelt” werde, sollte man das lieber gleich lassen!

Hat jemand Erfahrung mit PayPal im Shop, wenn er schon mal Probleme hatte?

War das früher mal besser und ist nur gerade so schlecht oder ist das immer so schlecht?

Nachtrag

Am GLEICHTEN TAG wo ich den Artikel hier veröffentlicht habe, habe ich sofort Kontaktdaten bekommen. Vielen vielen Dank!

Ich konnte mich dann auch bei PayPal melden und nachdem der Kontakt da war ging alles sehr schnell: innerhalb 1 Stunde wurde ich aus Irland zurückgerufen. Innerhalb der nächsten Stunde dann von der Technik in Irland. Sofort habe ich ein mail mit dem Code zum Einbauen für den Programmierer bekommen.

Die Probleme mit dem e-mail-Versand über die Kontaktseite waren PayPal angeblich inzwischen selbst aufgefallen und man arbeite an der Behebung.

Die Probleme mit dem Telefonsupport waren dagegen nicht bekannt, aber sie schätzen dass die Leitungen da überlastet sind und werden das ebenfalls mal an die Technik weiterleiten.

Fazit

Wenn der Kontakt mal da ist, geht bei PayPal wirklich alles schnell und kompetent.

Wir werden PayPal jetzt also nutzen, ich berichte vielleicht später mal darüber wie die zusätzliche Zahlungsmethode sich auf den Umsatz im Onlineshop auswirkt.

Die 10 Shop-Gesetze

Noch so ein lustiges Fundstück aus dem Netz via Twitter: die 10 Shop-Gesetze.

§1STG.

“Wachse nicht schneller als Du Bestellungen abarbeiten kannst”

§2STG.

”Amazon sollte nicht der Maßstab für Shopbetreiber sein.. gerade nicht für Neugründer”

§3STG.

”Vorkasse und PayPal reichen in der Regel nicht für die Gewinnung von Neukunden aus”

§4STG.

“Suchmaschinenoptimierung benötigt Zeit”

§5STG.

“Der erste Shop wird nicht Dein letzter sein”

§6STG.

“Das erste Shopsystem wird nicht Dein letztes sein”

§7STG.

“Ohne Auswerten des eigenen Traffics kein Erfolg oder eben pures Glück ;-)

§8STG.

“Kein Shop ohne Blog”

§9STG.

“Amazon hat den besten Service und die schnellsten Lieferzeiten”

§10STG.

“Persönlichkeit gewinnt”

Ok, im Original sind es noch ein paar mehr Punkte. Danke für diesen Morgenlacher!

Nachtrag:

Ich geb zu, ich verstoße gerade (noch?) gegen EINIGE Gesetze mit meinem neuen Socken-Shop

Nachtrag 2:

Hier noch 2 lustige Shop-Links:

Ebay Änderungen

Gerade vor 2 Wochen hab ich meinen Ebay-Shop eröffnet.

Für gewerbliche Händler ist die Account-Einrichtung mit Post-Bestätigung des Ausweis etc. umständlich genug, sind dazu auch noch die Preise total unübersichtlich und Telefon-Support bekommst erst wennst es in deinem Account umständlich aktiviert hast.

Jetzt betreffen mich schon die ersten ärgerlichen Ebay-Änderungen:

Ebay führt PayPal-Zwang ein

Kunden die bei einem “Newcomer” (weniger als 50 Bewertungen) bestellen, MÜSSEN mit PayPal bezahlen. Das ist für den Kunden ärgerlich, der evtl. noch kein PayPal-Konto hat und für mich natürlich wegen der PayPal-Gebühren (Umsatz soll wohl bei Ebay im Haus bleiben?).

Ob jemand dann meine Kinderstrumpfhosen für weniger als 10 Euro wirklich kauft wenn er dafür extra ein PayPal-Konto anlegen muss? Dann geht der doch lieber zu einem Verkäufer, der die positiven Bewertungen schon hat und kann da normal bezahlen.

Wird also Newcomern aus meiner Sicht unnötig schwer gemacht an die ersten Bewertungen zu kommen (gilt übrigens für private Händler genauso wie für gewerbliche Händler).

Und: wem werden die Händler und Privatverkäufer wohl die höheren Geldverkehrsnebenkosten wegen PayPal verrechnen? Genau -> den Kunden! Bedankt euch dann bitte bei Ebay oder kauft gleich ohne diesen Mist im normalen Online-Shop günstiger ein.

Ebay nimmt Gratislieferungs-Zwang zurück

Immerhin hat Ebay die vor Monaten eingeführte Zwangs-Gratislieferung wieder zurückgenommen. Was das bringen soll(te) frag ich mich auch. Weiß doch jeder Kunde dass Porto anfällt – basta. Lesen und den günstigsten Anbieter + günstigstem Versand raussuchen kann auch jeder – wo soll das Problem sein? Funktioniert doch seit Jahren! Unmündiger Kunde? So wurde das Porto auf den Preis aufgeschlagen und musste auch bezahlt werden.

Schlechte Bewertungen führen zu Sanktionen

Die Händler mit zukünftig schlechteren Bewertungen als 2 Sterne werden auch “abgestraft”:

“Wer in mehr als 2,4% aller detaillierten Kundenbewertungen mit 2 Sternen oder schlechter abschneidet, hat Sanktionen zu befürchten” steht auch in der Internet-Marketing-News.

Da frag ich mich ob es als “Newcomer” überhaupt noch Sinn macht einen Ebay-Shop aufzubauen!

Ebay-Ärgernis

Verkaufsmanager Pro

Ganz besonders nervt mich das tolle Ebay-Marketing-Tool:

der Verkaufsmanager Pro.

Sicherlich von Ebay ganz anders “geplant”, ist das der Wahnsinn:

Verkaufsmanager Pro Anleitung EBAY

Gleich bei der Anmeldung des Basis-Shop bin ich bei dem Tool automatisch angemeldet worden. Also muss ich meinen Verkaufsmanager Pro Account jetzt abmelden, dann über meinen Ebay-Shop einloggen und von dort aus den Verkaufmanager Pro wieder bestellen, DANN kostet er nichts? Oder hab ich jetzt den kostenlosen Account über den Shop schon?

Hey Ebay – gehts noch?

Wisst ihr wieviel Zeit der ganze Mist laufend kostet?

Wenn ich den Link zum Abmelden für das Verkaufsmanager-Tool endlich finde, stell ich den hier rein!

Onlineshop optimieren

Gezielt in die Optimierung des Onlineshops investieren, die Konversionsraten nach oben treiben und damit mehr Besucher zu Käufern machen.

Wie soll das gehen?

Erstmal die Fakten in Deutschland:

Verkaufstrichter Onlineshops Deutschland

Verkaufstrichter Onlineshops Deutschland

Wieviele Besucher kaufen im Onlineshop?

Nach einer Studie liegen die Verkaufsabbrüche bei Onlineshops an folgenden Stellen:

  • 34% der Besucher brechen bereits auf der Startseite ab
  • 24% der Besucher verlieren sich auf der Kategorieseite
  • 33% verlassen den Onlineshop aus der Produktseite
  • 6% gehen lieber bevor die Bestellung abgeschlossen ist

(Quelle der Statistik: Internet-World-Business Printausgabe 6/09)

3% der Besucher schliessen eine Bestellung im Onlineshop ab.

Was für ein trauriges Ergebnis.

Wollen die deutschen Kunden nicht kaufen oder woran liegt das?

Optimierung eines Onlineshops

Zuerstmal gilt für Onlineshops das gleiche wie für “normale” Webseiten:

Optimierung gibt es nicht für 50 oder 100 Euro bei EBAY oder sonstwo zu kaufen!

Zum anderen vermuten viele Onlineshop-Besitzer, dass der Prozess vom Warenkorb zum Kauf zu optimieren wäre.

Das ist natürlich nicht richtig, wenn man sich oben im Verkaufstrichter die enorm hohen Abbruch-Quoten zwischen den einzelnen Schritten ansieht.

Allein auf der Startseite geht 1/3 der Kunden verloren, bereits da wäre der Hebel anzusetzen.

Optimieren der Besucherzahlen

Klar, wo kein Besucher ist, kann auch kein Käufer entstehen.

Viele Unternehmen denken daher, wenn viele Besucher in den Onlineshop kommen, wird auch mehr verkauft.

Da wird in AdWords und sonstige Marketing-Kampagnen investiert, dass die Socken rauchen.

Dabei ist das theoretisch kein falscher Ansatz.

Optimieren der Benutzerfreundlichkeit

Problem dabei ist, dass die Web-Usability, also die Benutzerfreundlichkeit der Seite dabei oft vergessen wird.

Jeder einzelne Schritt auf der Webseite ist wichtig – extrem wichtig.

Optimieren des Umsatzes

Nehmen wir an Sie machen gerade etwa 5.000 Euro Umsatz mit Ihrem Webshop und sind damit nicht ganz so zufrieden.

Wenn Sie nun allein durch Optimierung die Conversion-Rate von 3% auf 6% erhöhen könnten, würde sich Ihr Umsatz verdoppeln!

Laut einer Studie des Marktforschers Nielsen liegen die Conversion-Raten bei Online-Shops in den USA zwischen 5 und 20%.

Auf Rang 1 der Liste liegt der Onlineshop eines Lebensmittelhändlers mit über 50% Conversion Rate!

Platz 2 ist ein Blumenversender mit mehr als 25% und Platz 3 hat eine Onlinedrogerie mit über 22%.

Tipps zum Optimieren von Onlineshops

Mehr Umsatz machen ist keine Hexerei, aber es gibt auch kein “Programm” dafür.

Jeder Onlineshop ist individuell zu betrachten nach den harten und weichen Faktoren:

Harte Faktoren:

  • Unternehmen
  • Produkte
  • etc.

Weiche Faktoren

  • Shopsoftware
  • Kundenbindung
  • etc.

Eventuell muss für eine gute Optimierung eben auch eine neue Shopsoftware in Betracht gezogen werden.

Holen Sie sich jemand der sich damit auskennt und denken Sie bei der Auswahl daran:

Passen Sie auf bei SEO zum Festpreis!