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Duisburg-Panik auf LoveParade

So viele Einwohner von Duisburg haben es geahnt, die Feuerwehr hatte die richtigen Bedenken, sogar dass die Leute auf die Gleise laufen werden, war bei genauer Betrachtung glasklar!

EINE WUNDER DASS ES NICHT MEHR TOTE SIND!

Das liegt NUR daran, dass die LoveParade-PartyPeople eigentlich eh ein ruhiges Volk ist und das Gedränge kennt. Sonst hätte da schon FRÜHER was SCHLIMMERES passieren können!

Und von wegen: die wären (aus “Versehen” oder was?)  von einer Wand oder Absperrung runter gesprungen, die “paar Toten” oder wie Herr Bürgermeister Adolf Sauerland – nur ein sofortiger Rücktritt eines Oberbürgermeisters,  der jetzt Tote zu Verantworten hat ist eine angemessene Reaktion! Wer ausser dem Oberbürgermeister trägt sonst die Schuld für die Planung einer Party mit 1,5 Millionen erwarteter Teilnehmer?

Ganz abgesehen davon, dass ich es für (mindestens) ungeklärt halte, ob diese Menschen, die zu den ersten Todesopfern gehörten, sich schuldhaft verhalten haben oder aber – mit Unterstützung der Sicherheitskräfte – sich einen Fluchtweg gebahnt haben: auf jeden Fall haben wir es hier mit einer grotesken Verwechslung von Auslöser und Ursache der tödlichen Massenpanik zu tun.

Original-Artikel der Kommentare: Der Westen

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Bloss-nicht-in-Flip-Flops-zur-Loveparade-id3269779.html#1125098

Gute weiterführende Artikel zu dem Thema:

Der Westen: LoveParade wird zum Tanz auf dem Drahtseil

Monika ist auch stinksauer und hat die beste Zusammenfassung mit Video geschrieben

Grafik Webdesign Düsseldorf prangt zu Recht an wenn SEO über Leichen geht

Mein Dank geht noch an Twitter, einfach dafür dass es das Netz gibt:

Schilderungen von Teilnehmern der LoveParade

Randolf ist gerade noch 15 Minuten vor der Panik aus dem Tunnel entkommen und schildert ziemlich detailliert und mit Videos wie er sich dort gefühlt hat:

Metamiri war auch dort und hat ebenfalls dazu geschrieben – auch sie bemängelt fehlende Durchsagen über die laufenden Stopps an den Absperrungen und damit die fehlenden Informationen:

Die Masse weiß mehr

Am Amazonas wird der Wald für Öl-Millionen hingerichtet und in Duisburg sterben Leute weil sie feiern wollen?

Twitter ist schneller als die Nachrichten, die Telefone sind tot, aber das Internet lebt.

Mir läuft eine Gänsehaut über.

Die Demokratie liegt im Netz, die Politik und die Lobbies werden bald alles tun um uns das Netz zu blockieren.

MEIN BEILEID AN ALLE BETROFFENEN!

Nachtrag

Aus der Geschichte nichts gelernt: Monika vergleicht treffend die Hillsborough-Katastrophe mit der Duisburg-Panik:

Xtranews: Adolf Sauerland leugnet die politische Verantwortung

42

Das BESTE was ich jemals im NETZ gelesen habe:

DANKE!!!

42 Finale Thesen zum Internet

1. Das Netz ist groß.
2. Das Netz ist größer als du dir vorstellen kannst.
3. Es ist größer als der Ölteppich im Golf von Mexiko.
4. Wenn du es von Japanern auf Reiskörner transkribieren ließest, dann bräuchtest du so viele Reiskörner, dass Kim Yong-il zum Mittagessen seine Atomwaffen verspeisen müsste.
5. Und würdest du davon ein You-Tube-Video drehen, also von Kim Yong-il wie er seine Atomwaffen verspeist, dann wäre das Netz so groß, dass sich mehr als 100 Millionen Menschen dieses Video ansähen.
6. Und ein anderer würde kommen und dein Video rippen und ein süßes Kätzchen hineinschneiden.
7. Und die Leute würden es lieben.
8. Leute, die du in deinem Leben nicht kennenlernen wirst.
9. Leute, die du in deinem Leben nicht kennenlernen willst.
10. Deinen Nachbarn zum Beispiel.
11. Aber das musst du auch nicht. Das Netz lässt dir die freie Wahl.
12. Du bist der Held in diesem Abenteuer. Du entscheidest, welche Links du klickst, ob du dich bei Parship oder Ebay anmeldest, ob du bingst oder googlest, ob du bei Facebook deine Daten verschenkst oder bei  Twitter deine Gedanken.
13. Es gibt Menschen, denen macht das Angst. Deshalb hassen sie das Netz. Sie wollen Leitplanken, feste Regeln und gottgegebene Werte. Sie wollen gesagt bekommen, was sie zu tun haben, damit sie sich nicht den Kopf darüber zerbrechen müssen, was sie tun wollen.
14. Das Netz sagt es dir nicht.
15. Das Netz sagt: „I can haz cheeseburger.“
16. Aber du kannst keinen Cheeseburger haben im Netz. Und selbst wenn dir Amazon einen Cheeseburger schickt, dann gibt es dahinter einen Menschen, der die Patties entfrostet, das Fleisch brät und es in Ketchup ertränkt. Einen Menschen, der in dieser Zeit für dich darauf verzichtet, nachzusehen, welcher Shitstorm gerade auf Twitter heraufzieht.
17. Und deshalb ist Dankbarkeit angebracht. Dankbarkeit dafür, dass es Menschen gibt, die uns den Rücken freihalten, während wir unser Netz gestalten.
18. Und wie das so sein müsste in einer idealen Gesellschaft, geben wir ihnen etwas zurück. Denn auch der Patty-Mann freut sich, wenn er nach einem langen Arbeitstag noch ein bisschen Nerdcore klicken kann.
19. Wir stricken unsere Gedanken zu Häkelschweinen und literal Videos und zeigen sie der Welt.
20. Wir borgen uns die beste schwarze Knete und die beste weiße und formen aus zwei Klassikern ein neues Werk. Eines das zeigt, dass es mehr gibt als Schwarz und Weiß. Tausend schillernde Grauschattierungen.
21. Wir recherchieren Informationen, prüfen, entwickeln weiter. Wir sammeln und bewerten sie und verstecken sie in Wikis.
22. Und wenn wir sie selbst vergessen: Das Netz vergisst sie nicht.
23. Selbstlos steht es bereit, um Generationen zukünftiger Archäologen in Brot und Arbeit zu bringen.
24. Denn im Netz gestalten wir die Zukunft.
25. Und in Wikipedia die Vergangenheit.
26. Und auf Twitter die Gegenwart.
27. Das Netz ist unser Gedächtnis. Ein Gütiges, Neutrales. Es speichert gleichberechtigt die 0:8 Niederlage der Maltesischen Fußballnationalmannschaft 76 wie die 11 Dimensionen der Stringtheorie.
28. Es gibt dem grün geschnäbelten Twitterer eine Stimme, der sein erstes „Hallo Welt!“ in die Weite ruft wie dem Sascha Lobo, der sich einen süffisanten Netzpolitikwitz über die SPD verkneift.
29. Es fördert die Kooperation und die Kommunikation.
30.Es lässt Menschen über den Globus hinweg an Software schreiben, die sich im gleichen Land gegenseitig die Arbeitsplätze wegnehmen würden.
31. Es bietet Vollbeschäftigung, denn in seiner Endlosigkeit gibt es stets genug zu tun.
32. Für die Produzenten und die Konsumenten und die Prosumenten. Denn was die Wirklichkeit da draußen nicht versteht: Der eine ist ohne den anderen nichts. Eine Formspring-Seite ohne Fragen, ein ungeflattrtes Flattr-Thing, ein Facepalm ohne Hand und Gesicht.
33. Die Aufmerksamkeit ist die Währung des Internets. Doch der, der viel davon bekommt, kann doch nicht mehr ausgeben als jeder andere. Der Reichtum entkoppelt vom Prassen. Ein Kapitalistenalbtraum.
34. Und deshalb muss alles zurücktransferiert werden in die echte Welt, versilbert, vergoldet, monetarisiert. Weil man sonst ja hungert und Hungern auf den ersten Blick zwar eine schlanke Figur, aber auf Dauer recht unglücklich macht.
35. Und so liegt die Realität in ständigem Clinch mit dem Netz. Wie Schäuble und die Bürgerrechte.
36. Und Missionare ziehen in die neue Welt mit Fackeln und Kanonen, um sie zu zivilisieren. Die Datenautobahn soll ein Parkplatz werden mit Feuerwehreinfahrtszone und Parkscheinautomat.
37. Doch das Netz zu bekämpfen ist so schwer wie ein Loch im Ozean zu stopfen. Denn es spiegelt die menschliche Natur.
38. Es lässt sich nicht fassen.
39. Denn wir sind das Netz.
40. Große, Kleine, Dicke, Dünne, Dumme, Deppen und Idioten. Wortverdreher, Wortversteher. Frauen, Männer, Transvestiten. Zwitter, Nerds und Aleviten. Zum Leidwesen aller auch reimende Blogger. Menschen könnte man sie nennen. Oder Kriminelle.
41. Das ist eine Sache der Perspektive. Verhandelbar und verhandelt wird es. Im sich selbst ähnlichen Meta-Medium Internet. Das tausend Fragen aufwirft.
42. Und eine Antwort auf alle Fragen.

Und wer noch nicht weiß was “42” genau bedeutet, der kann hier nachlesen oder hier weiter warum

Denn:

Nicht so bekannt duerfte der technische Hintergrund der erteilten Antwort (Anm.: aus Douglas Adams Buch) sein:
Das Zeichen fuer Stern in der ASCII-Tabelle ist: *.
Dieses Zeichen hat den dezimalen Wert 42. In Bits lautet es: 0101010.
Computerprozessoren lassen sich grob in zwei Klassen einteilen: jene, welche zuerst von links die Bits des Zeichens lesen und solche, welche zuerst von rechts die Bits eines Zeichens lesen. Der Unterschied ist fundamental. Und beim “Stern” ist es eben voellig egal, von woher das Zeichen betrachtet wuerde: 0101010 ist also der “Otto” oder die “Anna” unter den ASCII-Zeichen. Es gibt unter den 7-stelligen Zeichen im ASCII-Code selbstverstaendlich weitere derartige beidseitig identisch lesbare Kombinationen von Nullen und Einsen, aber keines repraesentiert etwas, das metaphorisch auf den Weltraum verweist.

SEO-Kunden aus der Hölle

Nachdem Jens aka Inhouse-SEO so toll beschrieben hat, wie dringend notwendig Ziele und Marketingstrategien für gutes SEO sind, will ich hier mal kurz einen SEO – Kunden aus der Hölle – Witz machen.

Eventuelle Ähnlichkeiten mit bestehenden Kunden möchte ich hier schon im Vorfeld abstreiten, die Geschichte ist natürlich frei erfunden – MEINE Kunden würden nie im Leben so etwas formulieren, genausowenig wie Matt Cutts jemals SEOtechnisch irreführende Aussagen machen würde.

SEO-Kunden aus der Hölle

Kunde: “Wir möchten die Auffindbarkeit verbessern, nicht jedoch zu den Google-Top10 gehören.”

Ich: “Sie möchten also optimieren ohne gefunden zu werden.”

Kunde: “Wir möchten unsere Texte verbessern, aber nicht um den Preis zusätzlicher finanzieller Aufwendungen oder inhaltlicher Verrenkungen.”

Ich: “Sie möchten also neue Texte erstellt bekommen, ohne dafür zu bezahlen.”

Kunde: “Wir möchten einen nachhaltig funktionierenden Internetauftritt, jedoch ohne komplexen Aufbau.”

Ich: “Sie möchten also Überarbeitung der Webseite ohne Onpage-Eingriff.”

Kunde: “Fazit: Wir sollten den eingeschlagenen Weg weiter gehen, unsere Hauptseiten zu optimieren. Parallel werden wir über ein vernünftiges Monitoring die Entwicklung unserer Bemühungen überwachen und im Rahmen unserer Möglichkeiten reagieren.”

Ich: “Wir sollen also noch weniger tun, weil wir kein Geld für Texte bekommen und in die Webseite keine Eingriffe vornehmen dürfen. Das werden wir mit Monitoring überwachen um dann bestätigen zu können, dass wegen der fehlenden Bemühungen keine Entwicklungen eingetroffen sind. ”

Kunde: “Wann bekomme ich Ihr Angebot?”

Ich: “Es kommt drauf an…

Gebt uns ruhig die Schuld

Nachtrag:

SEO-Kitty hat noch einen tollen Artikel dazu geschrieben, der Trackback ist leider nicht angekommen:

SEO-Kunden aus dem Himmel – man darf auch mal träumen!

Affiliate-Manager

Ein Tag im Leben eines Affiliate-Managers

Wie genau sieht ein typischer Tag im Leben eines Affiliate-Managers aus? Was macht man den ganzen Tag? Hier einmal einen kleinen Einblick.

Morgens 7:00 .. kein Knoppers aber Kaffee. Zu den ersten Taten des Tages gehört es, Handy und Mails kurz durchgehen.. Gabs Tracking-Ausfälle / Probleme?

Danach ins Büro. Um 9:00 starten die meisten Agenturen und Merchants Ihren Dienst. Im Büro nochmals alle E-Mails genauer anschauen. Am besten finde ich persönlich das sortieren in Ordner.. nach Kunde, Partnerprogramm, Art der Anfrage, und “PANIK-ROT”. In alle Netzwerke einloggen, Statistiken überfliegen, Reportingsheets ausfüllen. Die Publisherliste aktualisieren. Statistik auf Partnerebene überprüfen. Bei den TopX definierten Partnern bemerkt man ja schnell, ob einer die Werbemittel ausgebaut hat oder ähnliches. Bei Auffälligkeiten die Rankings / Trafficquellen des Partner überprüfen. E-Mails der Kategorie “PANIK-ROT” bearbeiten. Testsales über einen zufällig ausgewählten Partner tätigen. Hier am besten darauf achten das auch zu dokumentieren. Am besten in einem Ordner chronologisch ablegen.

Kundenreportings versenden (einmal wöchentlich reicht in der Regel). Je nach Partnerprogramm die wichtigsten SEO/SEM-Entwicklungen und Keywords abfragen. Neue potentielle Partner markieren und anfragen. Orderabgleich durchführen. Das heißt, alle offenen Sales die das Netzwerk anzeigt, mit der Warenwirtschaft auf Versandtstatus überprüfen. Diese bestätigen, weiterhin “offen” lassen oder stornieren. Wie das genau geht sieht man sehr schön in den Dokumentationen der jeweiligen Netzwerke. Einfach mal Anfragen ob man sich das mal anschauen darf.

Die neuen Publisher Bewerbungen durchgehen. Falls es eine Autobestätigung gibt (finde ich persönlich sehr sinnvoll), jede Bewerbung auf Traffic-Quelle überprüfen und den Partner kategorisieren. Gegebenenfalls auch anrufen und nachfragen.

Die wichtigen Branchenblogs lesen, Veranstaltungen besuchen, immer selbst die Werbemittel in einem Blog einbinden und zeigen. So kann man auch jeden Morgen prüfen, ob es ggf. Probleme mit den Werbemitteln gibt.

Die Auszahlungen bei den Netzwerken überprüfen und anweisen. Den Kontakt zu den Netzwerken halten. Die Einbindungen der Konkurrenz und Netzwerke regelmäßig überwachen. Und zu guter Letzt die laufenden Anfragen und Probleme der Publisher und aller anderen beteiligten Parteien abarbeiten.

In einer Agentur kommen auch Angebotserstellung und Netzwerk-Setup sowie die Verhandlungen hinzu. Was ich persönlich gelernt habe: man wird nie jeden Tag mit allem fertig. Vor allem nicht wenn man mehrere Programme betreut, regelmäßige Aktionen begleitet und Newsletter uvm. hierzu versendet.

In der Regel finde ich, muss man die Top Publisher der Branche filtern und diesen für Notfälle (Trackingausfall, Server down, etc.) die Handynummer geben. Ausserdem haben einige Publisher einen gänzlich anderen Schlaf/Wach-Rhythmus als ein Angestellter. Daher am besten keine Publisher-Akquise vor 13:00 starten und Abends auch mal länger per Skype oder E-Mail erreichbar sein.

Bei mir ist immer zwischen 19:00 und 23:00 Schluss, die meisten Publisher haben meine Handynummer und meine elektronischen Kontaktdaten (Skype, ICQ, Twitter, Xing, E-Mail) und melden sich nicht ohne Grund mitten in der Nacht. ;)

Affiliate-Marketing-Jobbeschreibung

Einfach mal so die Realität…