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Affiliate-Manager

Ein Tag im Leben eines Affiliate-Managers

Wie genau sieht ein typischer Tag im Leben eines Affiliate-Managers aus? Was macht man den ganzen Tag? Hier einmal einen kleinen Einblick.

Morgens 7:00 .. kein Knoppers aber Kaffee. Zu den ersten Taten des Tages gehört es, Handy und Mails kurz durchgehen.. Gabs Tracking-Ausfälle / Probleme?

Danach ins Büro. Um 9:00 starten die meisten Agenturen und Merchants Ihren Dienst. Im Büro nochmals alle E-Mails genauer anschauen. Am besten finde ich persönlich das sortieren in Ordner.. nach Kunde, Partnerprogramm, Art der Anfrage, und “PANIK-ROT”. In alle Netzwerke einloggen, Statistiken überfliegen, Reportingsheets ausfüllen. Die Publisherliste aktualisieren. Statistik auf Partnerebene überprüfen. Bei den TopX definierten Partnern bemerkt man ja schnell, ob einer die Werbemittel ausgebaut hat oder ähnliches. Bei Auffälligkeiten die Rankings / Trafficquellen des Partner überprüfen. E-Mails der Kategorie “PANIK-ROT” bearbeiten. Testsales über einen zufällig ausgewählten Partner tätigen. Hier am besten darauf achten das auch zu dokumentieren. Am besten in einem Ordner chronologisch ablegen.

Kundenreportings versenden (einmal wöchentlich reicht in der Regel). Je nach Partnerprogramm die wichtigsten SEO/SEM-Entwicklungen und Keywords abfragen. Neue potentielle Partner markieren und anfragen. Orderabgleich durchführen. Das heißt, alle offenen Sales die das Netzwerk anzeigt, mit der Warenwirtschaft auf Versandtstatus überprüfen. Diese bestätigen, weiterhin “offen” lassen oder stornieren. Wie das genau geht sieht man sehr schön in den Dokumentationen der jeweiligen Netzwerke. Einfach mal Anfragen ob man sich das mal anschauen darf.

Die neuen Publisher Bewerbungen durchgehen. Falls es eine Autobestätigung gibt (finde ich persönlich sehr sinnvoll), jede Bewerbung auf Traffic-Quelle überprüfen und den Partner kategorisieren. Gegebenenfalls auch anrufen und nachfragen.

Die wichtigen Branchenblogs lesen, Veranstaltungen besuchen, immer selbst die Werbemittel in einem Blog einbinden und zeigen. So kann man auch jeden Morgen prüfen, ob es ggf. Probleme mit den Werbemitteln gibt.

Die Auszahlungen bei den Netzwerken überprüfen und anweisen. Den Kontakt zu den Netzwerken halten. Die Einbindungen der Konkurrenz und Netzwerke regelmäßig überwachen. Und zu guter Letzt die laufenden Anfragen und Probleme der Publisher und aller anderen beteiligten Parteien abarbeiten.

In einer Agentur kommen auch Angebotserstellung und Netzwerk-Setup sowie die Verhandlungen hinzu. Was ich persönlich gelernt habe: man wird nie jeden Tag mit allem fertig. Vor allem nicht wenn man mehrere Programme betreut, regelmäßige Aktionen begleitet und Newsletter uvm. hierzu versendet.

In der Regel finde ich, muss man die Top Publisher der Branche filtern und diesen für Notfälle (Trackingausfall, Server down, etc.) die Handynummer geben. Ausserdem haben einige Publisher einen gänzlich anderen Schlaf/Wach-Rhythmus als ein Angestellter. Daher am besten keine Publisher-Akquise vor 13:00 starten und Abends auch mal länger per Skype oder E-Mail erreichbar sein.

Bei mir ist immer zwischen 19:00 und 23:00 Schluss, die meisten Publisher haben meine Handynummer und meine elektronischen Kontaktdaten (Skype, ICQ, Twitter, Xing, E-Mail) und melden sich nicht ohne Grund mitten in der Nacht. ;)

Affiliate-Marketing-Jobbeschreibung

Einfach mal so die Realität…

Am Rande notiert…

dass das ZDF-Werbefernsehen Mainz im November 2009 mit 0,64 Millionen Euro Werbeausgaben (unerfreulicherweise) die Newcomer-Top-10 anführen. Als “Produkt” wird der “ZDF Neo Fernsehsender” genannt, hab ich noch nie gehört.

Der neue “Digitalkanal” soll von Beginn an möglichst viele Zuschauer erreichen.

An irgendwas erinnert mich dieser Satz. /ironie

Zielgruppe seien die 25 bis 49-jährigen – das nenn ich mutig!

Wo doch jeder “Massage-zu-Hause”-Anbieter schon verschiedene Flyer für die unterschiedlichen Marketing-Zielgruppen druckt. Aber die werden schon wissen was sie tun, die haben ja ganz viele Leute dort, die sich auskennen mit Zahlen und so.

Digitalkanal ZDF Neo” ist bestimmt wieder was, na sie wissen schon – so was *flüster* neumodisches… So was wollen wir in Neumarkt bestimmt schon mal gar nicht haben oder empfangen können, neumodisch, pah!

Oder ich kenne es deshalb nicht, weil ich kaum TV gucke. Aber wenigstens weiß ich jetzt was die Öffentlich-Rechtlichen mit den GEZ-Einnahmen machen.

Datenquelle: Internet-Marketing-News 02/2010

Presseausweis

Nachdem ich ja schon mal über meinen Studentenausweis gebloggt hab, schreib ich heute mal über den Presseausweis.

Presseausweis Mittelbayerische Zeitung Presseausweis Mittelbayerische Zeitung

Irgendwie stellen sich viele einen Presseausweis besonders “edel” vor.

Vielleicht ist das ja in München oder Berlin so, in Neumarkt sind die Ausweise ganz schön langweilig.

Das Foto fiel der Zensur zum Opfer.

Wie man sieht auch schon etwas mitgenommen der gute “Redaktionsausweis”.

Bald werd ich ihn wohl abgeben, fehlt einfach die Zeit noch für die Zeitung zu schreiben, die zahlen leider auch viel zu schlecht :-)

Aber zum “schreiben lernen” waren es interessante und schöne Jahre, danke an das ganze Redaktionsteam vom Neumarkter Tagblatt und an Andi und Micha ganz besonders!

Andi, krieg net mit 35 den 1. Herzinfarkt :)

Redaktionelle Gedanken

Die Zeitungen haben doch den großen Vorteil, dass der sichtbare Bereich über dem Falz eindeutig fest steht. Aber warum warum warum kann man eine Zeitung mit langen Artikeln nicht so gestalten, dass ein Artikel sich komplett über dem Falz befindet und nicht immer 5 Zeilen noch überlappen und man ständig hin und her drehen muss?

FAS Zeitung ganze Seite

Von Silke Berz auf ihrem Blog “paulinepauline” mit dem Titel:

warum immer nur wir und nicht die anderen? (es geht um den “sichtbaren Bereich”)

#brötchen im schnee