AMAZON kündigt ZANZOX-Affilate-Partnerprogramm

Mit dieser eMail vom Mittwoch den 20.02.2013 kündigt AMAZON die Affiliate-Partnerschaft über Zanox:

Liebe Amazon Partner,

wir möchten Sie darüber informieren, dass zanox ab dem 28.02.2013 nicht mehr am Amazon Partnerprogramm teilnimmt.  Ab dem 01.03.2013 ist es nicht mehr möglich, Amazon-Sales über das zanox-Netzwerk zu generieren.

Bitte entfernen Sie bis zum 28.02.2013 alle Werbemittel (Banner, Textlinks etc.), da die Sales nicht mehr getrackt und somit auch nicht vergütet werden. Alle Verlinkungen führen ab dem 01.03.2013 auf „Error“ Pages.

Wir möchten uns für die bisherige Zusammenarbeit bedanken und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Amazon Affiliate Team

Cookie-Laufzeit

Da die Partnerschaft zum Kündigungszeitpunkt nur noch 8 Tage läuft, stellt sich berechtigt die Frage nach der Cookie-Laufzeit:

Oha, Amazon schließt sein PP bei Zanox zum 28.02. – das könnte Auswirkungen haben, Sales danach werden (natürlich) nicht mehr vergütet – wozu gibt es eigentlich eine Cookielaufzeit und einige Studien, die bweisen, daß meist nicht nur nach dem Klick sofort gekauft wird ?

Insgesamt eine interessante Diskussion die auch die Frage aufwirft ob AMAZON diesen Schritt jetzt unternimmt um das eigene Partnerprogramm mehr zu unterstützen. Die Regeln im eigenen Partnerprogramm waren wohl strenger als die Regeln für die Netzwerke.

Viele Werbebanner und -seiten werden innerhalb dieser kurzen Zeit nicht rechtzeitig umgestellt sein (können), viele Kunden werden daher auf “Error-Pages” auflaufen. Das schlechte Licht fällt auf die Seitenbetreiber und nicht auf AMAZON zurück.

Für die bereits gesetzten Cookies (Laufzeit 90 Tage?) wird AMAZON die Umsätze im März vollständig einstreichen können, ohne daß die vorhergehenden Partner noch partizipieren können.

Schon frech!

Support? – Bitte keine Anfragen!

Darüber hinaus wurde mindestens einem AMAZON-Partner ohne ersichtlichen Grund sein Konto gesperrt.

Auf die Anfrage was der Grund sei, kam mit der Antwort auch folgender Satz:

…und würden uns freuen, wenn Sie von weiteren Anfragen zu diesem Thema zukünftig absehen.

Äh bitte was? Das ist also der AMAZON-Partner-Support?

Bitte stellen Sie keine Fragen, sie bekommen eh keine Antworten.

Kommt mir iwie bekannt vor:

Dergleichen Aussagen häufen sich über Partnerkonten auch von PayPal und Google.

Bei PayPal wurde einem Partner das Konto mitten im Weihnachtsgeschäft gesperrt, weil er auf einmal “so viel Umsatz” gemacht hat. Bis zur Freigabe seiner Gelder auf dem PayPal-Konto im Januar war er quasi “zahlungsunfähig” und kurz vor der Pleite – oder wie soll man dem Finanzamt erklären, daß man gerade nicht an sein “Bankkonto” und damit Geld kommt?

Bei allen drei großen Konzernen (AMAZON, Google, PayPal) kann man kaum auf hilfreichen, ehrlichen und schnellen Support zur Problembehebung hoffen.

Hier die gesamte Story zu AMAZON lesen:

amazon Partnernet: Affili-Partner sind auch nur Leiharbeiter

 

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